... diese Ehrlichkeit.
... die offene Rückmeldung - so offen, wie nur irgendwie möglich war, in dieser Situation.
... die bisherigen Stunden und die wenigen, die noch folgen.
... Klarheit und Verwirrung.
... Zutrauen und Aufbauen.
... Träume und Lachen.
... Losgelöstheit, Dünnhäutigkeit und Verletzungen die sein mussten um klarer zu sehen.
... das Zurückholen auf den Boden der Tatsachen.
... die Worte.
... das Hände schütteln und zuletzt die Umarmung.
Ich werde all das - und viel mehr - sehr vermissen. Aber ich werde dafür immer im Hinterkopf haben das da draußen Jemand ist.
Montag, 14. Dezember 2015
Montag, 30. November 2015
Ich geh auf Glas [...]
Und da war ein letzter Zug
Wie die Zigarette brennt
Und du sagtest nur:
"Gib acht, dass der Tiger dich nicht frisst heut Nacht"
Und dann kamst du einen Schritt näher
Ob die Liebe dich wohl kennt?
Deine Küsse so verschieden
Ob du weißt
Was ich heut wirklich will von dir?
Ich geh auf Glas
Bei allem was du tust
Und meine Haut
In Scherben
Springt der Spiegel
Und das Bild
Ich hab so viel Narben von dir
Und da liegst du nun vor mir
Meine Augen sind halb blind
Was du wolltest ist geschehen
Und mein einziges Gefühl
Ist die Angst in dir
Denn du bist mir viel zu nah
Doch ich hab mich längst verloren
Ob die Liebe dich wohl kennt?
Ob du weißt
Was ich heut wirklich will von dir?
Ich geh auf Glas
Bei allem, was du tust
Und meine Haut
In Scherben
Springt der Spiegel
Und das Bild
Ich hab so viel Narben von dir
Ich geh auf Glas ...
Wie die Zigarette brennt
Und du sagtest nur:
"Gib acht, dass der Tiger dich nicht frisst heut Nacht"
Und dann kamst du einen Schritt näher
Ob die Liebe dich wohl kennt?
Deine Küsse so verschieden
Ob du weißt
Was ich heut wirklich will von dir?
Ich geh auf Glas
Bei allem was du tust
Und meine Haut
In Scherben
Springt der Spiegel
Und das Bild
Ich hab so viel Narben von dir
Und da liegst du nun vor mir
Meine Augen sind halb blind
Was du wolltest ist geschehen
Und mein einziges Gefühl
Ist die Angst in dir
Denn du bist mir viel zu nah
Doch ich hab mich längst verloren
Ob die Liebe dich wohl kennt?
Ob du weißt
Was ich heut wirklich will von dir?
Ich geh auf Glas
Bei allem, was du tust
Und meine Haut
In Scherben
Springt der Spiegel
Und das Bild
Ich hab so viel Narben von dir
Ich geh auf Glas ...
***
Etwas das ich noch teilen wollte. Ein Lied das mich lange Zeit begleitet hat. Was mich immer wieder packt, wenn ich es höre. Tief berührt, weil die Person mit der ich es verbinde mich tief berührt & immer wieder verletzt hat. Ein Lied welches für mich voller Schmerz sitzt. Erinnerung. Aber auch dem Keim der Hoffnung und Liebe, der am Ende gründlich plattgewalzt und erfroren ist.
Nackt [...]
Habe ich mich gemacht. Endgültig. Habe tiefe Einblicke gewährt in einen derart sensiblen und verletzlichen Teil meiner Selbst. Nun bleibt das Abwarten wie damit umgegangen wird. Ob damit umgegangen wird. Wird verstanden was ich versuche mitzuteilen? Was ich fühle, wie ich fühle und warum ich fühle? Ist Freude auf der anderen Seite? Neugier. Ablehnung. Angst. Interesse. Gleichklang. Verständnis. Kopfschütteln. Bosheit. Zuversicht?
Wir werden sehen. Was anderes bleibt mir gar nicht übrig. Mir fällt es nicht leicht in diesem luftleerem Raum. Viel Platz für Gedanken. Krude und gute. Wurde die Nacktheit schon gelüftet oder liegt sie noch in Dunkelheit? Wurde sie alleine entdeckt oder mit anderen geteilt? Wäre es tatsächlich einfacher wenn ich wüsste wie der Stand der Dinge ist? Die Zeit bis Bald zieht sich wie zähflüssiger Schleim. Dabei läuft der Alltag wie immer. Ist wie immer. Bestimmt wie immer. Wird es Bald noch sein wie immer?
Wir werden sehen. Was anderes bleibt mir gar nicht übrig. Mir fällt es nicht leicht in diesem luftleerem Raum. Viel Platz für Gedanken. Krude und gute. Wurde die Nacktheit schon gelüftet oder liegt sie noch in Dunkelheit? Wurde sie alleine entdeckt oder mit anderen geteilt? Wäre es tatsächlich einfacher wenn ich wüsste wie der Stand der Dinge ist? Die Zeit bis Bald zieht sich wie zähflüssiger Schleim. Dabei läuft der Alltag wie immer. Ist wie immer. Bestimmt wie immer. Wird es Bald noch sein wie immer?
Montag, 23. November 2015
Sinnhaftigkeit [...]
Ich frage mich, ob das hier überhaupt Sinn macht. Oder frage ich mich eher, ob es meinen Wunsch & den Zweck erfüllt?
Wie soll das hier werden? Was soll es werden? Ich möchte mich nicht starr festlegen. Glaube das macht auch keinen Sinn, aber ich würde gerne wissen wie es weiter geht. Und wenn ich ehrlich bin ist auch das genau die Frage, die mich außerhalb des Cyberspace beschäftigt. Eine sehr zentrale Frage. Randvoll mit Antworten die ich denke, aber nicht auszusprechen waage. Soweit sind wir noch nicht.
Unser Kontakt wird bald beendet sein. Beendet werden. Ob ich das möchte oder nicht. Eigentlich - welch wunderbares Schlüsselwort - werden wir uns danach nie wieder sehen oder sprechen. Der Gedanke daran wird momentan zurück gedrängt und gut weggepackt. Soll nicht sein. Ich bin nicht bereit für diesen Abschied, die Melancholie, dem Vermissen und der Trauer. Auch wenn ich dankbar bin für jede Stunde die man miteinander geteilt hat. Auch wenn ich weiß, ich hatte wenigstens diese Zeit. Soll man nicht glücklich sein über und für das was man hatte?! Klar, aber dennoch wird das Danach kommen. Und es wird mir ganz schön was fehlen. Du wirst mir fehlen.
In mir schwirren Wünsche, keimen Hoffnungen unter dem dicken Schneemantel meines Bewusstseins. Bilden ihre Wurzeln und setzen sich fest. Noch ganz zart, aber verdammt stark. Und nicht zu leugnen. Werde ich den Mut haben sie auszusprechen und an die Oberfläche streben zu lassen? Wie wird die Reaktion sein? Eigentlich - da haben wir es wieder - ist alles klar. Vorgegeben. Vorgeschrieben. Aber ist es das für uns auch?
Wie soll das hier werden? Was soll es werden? Ich möchte mich nicht starr festlegen. Glaube das macht auch keinen Sinn, aber ich würde gerne wissen wie es weiter geht. Und wenn ich ehrlich bin ist auch das genau die Frage, die mich außerhalb des Cyberspace beschäftigt. Eine sehr zentrale Frage. Randvoll mit Antworten die ich denke, aber nicht auszusprechen waage. Soweit sind wir noch nicht.
Unser Kontakt wird bald beendet sein. Beendet werden. Ob ich das möchte oder nicht. Eigentlich - welch wunderbares Schlüsselwort - werden wir uns danach nie wieder sehen oder sprechen. Der Gedanke daran wird momentan zurück gedrängt und gut weggepackt. Soll nicht sein. Ich bin nicht bereit für diesen Abschied, die Melancholie, dem Vermissen und der Trauer. Auch wenn ich dankbar bin für jede Stunde die man miteinander geteilt hat. Auch wenn ich weiß, ich hatte wenigstens diese Zeit. Soll man nicht glücklich sein über und für das was man hatte?! Klar, aber dennoch wird das Danach kommen. Und es wird mir ganz schön was fehlen. Du wirst mir fehlen.
In mir schwirren Wünsche, keimen Hoffnungen unter dem dicken Schneemantel meines Bewusstseins. Bilden ihre Wurzeln und setzen sich fest. Noch ganz zart, aber verdammt stark. Und nicht zu leugnen. Werde ich den Mut haben sie auszusprechen und an die Oberfläche streben zu lassen? Wie wird die Reaktion sein? Eigentlich - da haben wir es wieder - ist alles klar. Vorgegeben. Vorgeschrieben. Aber ist es das für uns auch?
Sonntag, 22. November 2015
Weil es schließlich dazu gehört [...]
Unter Tage - Grönemeyer
Unter Tage
Schwarzes Meer
Stell keine Fragen
Stell Dich her
Ob ich Dich mag
Hat hier kein Gewicht
Wichtig ist
Du ziehst mich ans Licht
Nur ein Blick
Kein Spruch, kein Spass
Keine Schwüre
Klares Augenmaß
In der Not
Sicher und gefasst
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Stehst Du ein
Im grauen Staub
Tief im Dunkel
Kennst du dich aus
Wenns drauf ankommt
Wenn es passiert
Bleibst du ruhig
Bist Du routiniert
Stemmst Du die Gefahr
Kennst Du die Gefahr
Nur ein Blick
Kein Spruch, kein Spass
Keine Schwüre
Klares Augenmass
In der Not
Sicher und gefasst
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Ein Griff
Kein falsches Spiel
Woher du kommst
Zählt hier nicht viel
Es gibt nur ein einziges Maß
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Unsere Sonnen werden steigen
Werden miteinander durchgehen
Uns im Schicksal vereisen
Werden auf Bergspitzen stehen
Wenn die Wände sich neigen
Bricht Du für mich den Stein
Holst Du mich aus dem Feuer
Lässt Du mich nicht allein
Schwarzes Meer
Stell keine Fragen
Stell Dich her
Ob ich Dich mag
Hat hier kein Gewicht
Wichtig ist
Du ziehst mich ans Licht
Nur ein Blick
Kein Spruch, kein Spass
Keine Schwüre
Klares Augenmaß
In der Not
Sicher und gefasst
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Stehst Du ein
Im grauen Staub
Tief im Dunkel
Kennst du dich aus
Wenns drauf ankommt
Wenn es passiert
Bleibst du ruhig
Bist Du routiniert
Stemmst Du die Gefahr
Kennst Du die Gefahr
Nur ein Blick
Kein Spruch, kein Spass
Keine Schwüre
Klares Augenmass
In der Not
Sicher und gefasst
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Ein Griff
Kein falsches Spiel
Woher du kommst
Zählt hier nicht viel
Es gibt nur ein einziges Maß
Hauptsache ist
Auf dich ist Verlass
Unsere Sonnen werden steigen
Werden miteinander durchgehen
Uns im Schicksal vereisen
Werden auf Bergspitzen stehen
Wenn die Wände sich neigen
Bricht Du für mich den Stein
Holst Du mich aus dem Feuer
Lässt Du mich nicht allein
***
Ich habe vor Monaten, als ich dieses Lied mit auf den Weg gab, nicht darüber nachgedacht, dass man mir nicht in meinen Kopf gucken kann und somit weiß, wie ich das Lied interpretiere. Welchen Bezug ich herstelle. Wie ich das alles gemünzt habe. Ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass es unter Druck setzen kann. Unter Erwartungsdruck. Gut das wir darüber gesprochen haben. Für mich stellt dieses Lied keine Erwartung. Kein Soll Zustand sondern den Ist Zustand. Genau so (mit wenigen Ausnahmen innerhalb des Textes) empfinde ich. Drückt es aus, wie es mir bereits geht. Nicht wie ich mir wünsche, das es mir geht.
Es war immer Verlass. Ich hatte nie das Gefühl mit mir - und allem was mich ausmacht - wird gespielt. Hatte nie den Eindruck, ich müsste eine Geschichte erzählen oder bekomme eine geliefert. Ich hatte nie den Eindruck ich werde verarscht, belogen oder böswillig manipuliert. Es ist einfach wie es ist.
Natürlich ist es wichtig, dass ich Dich mag, wobei das "Mögen" unterschiedliche Färbungen einnimmt. Einnehmen kann. Es spricht von Symphatie, Vertrauen. Keiner Busenfreundschaft oder gar amourösen Gefühlen. Wobei ich feststellen musste, dass sich mein "Mögen" im Laufe der Zeit deutlich gewandelt hat. Ich mag Dich eben doch.
Klarheit. Verlass. Ruhe. Keine Panik schieben. Kein Drama machen. Dinge benennen wie sie sind, weil sie sind. Nicht gezielt hochpushen oder besänftigen und runterspielen. Wenn's Scheisse ist, ist es Scheisse. Wenn's gut ist, ist es gut. Nicht mehr, nicht weniger. Das gab viel Sicherheit und die Möglichkeit mich zu öffnen. Und zwar ohne Karten und Rückzugsmöglichkeiten in der Hinterhand. Zumindest gefühlt.
Ich werde nicht aus dem Feuer geholt. Aber auf den Boden der Tatsachen. Und man mag es sehen, wie man möchte ... diesen Weg bin ich nicht allein gegangen sondern mit Deiner Unterstützung. "Soviel wie nötig, so wenig wie möglich." Dafür Danke ich Dir.
Der erste Schritt [...]
ist getan.
Ich möchte "Herzlich Willkommen" sagen auf diesem Versuchsobjekt.
Was hier entsteht oder für immer leer bleibt weiß ich noch nicht. Es entzieht sich mir. Noch. Auch wenn ich Wünsche und Vorstellungen habe. Die sind aber eine Momentaufnahe welche sich bekanntlich schnell ändern können. Ich werde also sehen auf welchem Wege ich mich befinde.
Ich möchte "Herzlich Willkommen" sagen auf diesem Versuchsobjekt.
Was hier entsteht oder für immer leer bleibt weiß ich noch nicht. Es entzieht sich mir. Noch. Auch wenn ich Wünsche und Vorstellungen habe. Die sind aber eine Momentaufnahe welche sich bekanntlich schnell ändern können. Ich werde also sehen auf welchem Wege ich mich befinde.
Abonnieren
Posts (Atom)